Bin grad mal beim Surfen durchs Netz auf ein riesiges Forum gestoßen. Ursprünglich suchte ich nach Tipps für die Trotzphase eines Kindes. In besagtem Forum drehte es sich aber auch um viele andere Themen... um Gesundheit, Berufe, Schule, Tiere, Essen, Lifestyle, Schwangerschaft, Partnerschaft, Hobbies uvm.
Beim stöbern merkte ich schnell, dass da sehr viele Kinder, einige Erwachsene und viele Pubertierende unterwegs sind. Niveau eher mittelmäßig bis tief.
Nun entdeckte ich einen Thread mit der Überschrift "Bin ich essgestört?".
Logisch bleib ich da hängen ;) Stellte mich schon auf lächerliches Teeny-Geschwätz und sinnlose Belehrungen durch Mütter, Väter und Rentner ein...
und fand es natürlich auch! Gelungene Entspannung und vor allem Unterhaltung für den Abend. Ich weiß schon, warum ich kein Fernsehen besitze...
Total amüsant, wie sie sich anfangs verstellen. Total unwissend tun... vorsichtig fragen, ob ihr Verhalten wohl irgendwie gestört sei... aber immer schön darauf bedacht möglichst viele Kriterien und Symptome der klassischen Magersucht zu nennen. Untergewicht angeben.... Tageskalorienzahl... durch die Blume damit angeben, wie lange sie hungern können oder wie viel Stunden Sport sie täglich treiben. Und nebenbei auch gleich mal Tipps zum Kotzen anfordern.
Was wollen die damit erreichen? Anscheinend Selbstbestätigung. Dass jemand "Fremdes" ihnen eine Essstörung "diagnostiziert" Oder einfach nur angeben... Fishing for Compliments mal anders.
Eigentlich sollte mir das egal sein.
Trotzdem finde ich sowas einfach nur erbärmlich.
Wenn es wenigstens ein wenig authentisch rüberkäme... so, als wäre man sich wirklich unsicher...
Aber egal.
Der Thread über "Schwanger mit 13" hat mich dann noch mehr aufgeheitert.
Über 140 Beiträge und fast jeder Beitrag von einer anderen Userin zwischen 12 und 14, die angibt, schwanger zu sein.
Und nur mal angenommen, dass es sich wirklich um angehende Mütter und keine Pädophilen handelt... dann find ichs echt krass, dass ca. die Hälfte von ihnen noch gleichzeitig mit erwähnt, dass sie solche angst haben, es ihren Eltern zu sagen... eine sogar lieber sterben wollte...
Was soll man da noch schreiben...
Donnerstag, 19. Mai 2011
Montag, 16. Mai 2011
Online Petition - Keine Wildtiere in Zirkussen!
Helft dabei mit die Wildtierhaltung in Zirkussen zu verbieten und fordert Ministerin Aigner dazu auf, ein Verbot zu erlassen!
Es ist einfach grausam, wie Wildtiere, wie Elefanten oder gar Raubkatzen in Zirkussen brutal dressiert werden, um dem Pulikum zu gefallen. Informiert euch und schaut euch die Undercovervideos der peta an.
HIER kommt ihr direkt zur Petition.
Was ihr sonst noch unternehmen könnt und weitere wissenswerte Dinge zum Thema Zirkus gibts HIER
Es ist einfach grausam, wie Wildtiere, wie Elefanten oder gar Raubkatzen in Zirkussen brutal dressiert werden, um dem Pulikum zu gefallen. Informiert euch und schaut euch die Undercovervideos der peta an.
HIER kommt ihr direkt zur Petition.
Was ihr sonst noch unternehmen könnt und weitere wissenswerte Dinge zum Thema Zirkus gibts HIER
Grabsteine:
Online Petition,
Peta,
Tierschutz,
Umwelt,
vegan,
weltweit
Blogupdate II - Alle Infoseiten sind gefüllt!
Ich war fleißig am nachdenken und am schreiben. Nun sind alle vorgesehenen Seiten gefüllt und ich wünsche denen, die sich interessieren, viel spaß beim durchlesen.
Gedankenfriedhof ist:
Gedankenfriedhof ist:
Sonntag, 15. Mai 2011
Blogupdate
Hab mal noch etwas am Design gearbeitet. Außerdem die Seiten umgestaltet und neue hinzugefügt. So weiß man auf den ersten Blick, worum es in diesem Blog so geht... Hab also erstmal die Seitennamen erstellt und werde sie nun langsam mit Inhalt füllen, bitte um etwas Geduld.
"psychiatriekritisch" ist bereits gefüllt!
"psychiatriekritisch" ist bereits gefüllt!
SVV... und ich
Ja, ich verletze mich. Und das auf vielfältige Art und Weise.
Ich sehe mich weder als „Pro“ noch als „Contra“… am ehesten vielleicht noch „with“ in dieser Beziehung. Vielleicht auch eher innerlich “pro” und äußerlich “with”? Egal...
Wenn ich mich verletze, dann mach ich es, weil ich es möchte. Nicht, weil ich nicht anders kann oder die Klinge wie von Geisterhand in meinen Arm gehüpft ist.
Ich muss oft schmunzeln, wenn ich irgendwo mal wieder lese "...und dann musste ich mich schneiden..." Ich persönlich wurde noch nie dazu gezwungen. Ich habe vielleicht den Drang, vielleicht erscheint es mir auch "richtig" in dem Moment. Aber ich muss doch nicht!
Nein, es ist einfach meine Art mit bestimmten Emotionen und Gedanken umzugehen.
Und ich glaube, wenn ich völlig auf die Gefühle meiner mir nahestehenden Mitmenschen scheißen würde, dann würde ich es sehr viel öfter, geplanter und genüsslicher betreiben.
Doch durch diese mitfühlende Eigenheit geleitet, beschränke ich mich dann doch eher auf ein Minimum. Aber wenn es für mich nötig ist, dann ist es so und dann mach ich es auch gern.
(Nicht, dass das falsch rüber kommt – mein Mann akzeptiert mein Schneiden sehr wohl. Er weiß, objektiv gesehen, dass er nicht daran Schuld ist, nichts dafür und nichts dagegen tun kann, dass ich es aus freien Stücken tue. Doch ich weiß ebenso, dass es ihm doch innerlich weh tut. Auch, wenn er sagt, dass es okay ist. Und ich möchte ihm trotzdem nicht mehr Leid, als nötig, zumuten.)
Ich bin mir darüber im Klaren, dass es mein Körper ist, den ich verletze.
Dass ich die Konsequenzen dieses Handelns tragen muss.
Dass es meine Entscheidung ist, mich zu verletzen.
Und ebenso bin ich mir darüber im Klaren, dass ich nicht den leisesten Anreiz verspüre, es nicht mehr zu tun.
Wozu sollte ich mich also von der allgemein herrschenden Meinungen, ob nun von Fachmenschen oder von anderen Betroffenen in Selbsthilfeforen, leiten lassen? Es als Ziel empfinden, SVV sein zu lassen und lieber ständig alberne Skills anwenden, die einen Dreck helfen und mich dazu noch in der „normalen Umwelt“ völlig lächerlich erscheinen lassen? (Bewerbungsgespräch – ich dissoziiere, oh nein! – ich beginne apathisch an einem Gummi, der um mein Handgelenk gespannt ist, herumzuschnippen… natürlich!)
Wozu diese Mühen, wenn es doch gar nicht das ist, was ich wirklich will? Wäre es denn gesünder, in diesen Momenten eine Zigarette mehr zu rauchen? Oder 1 Bier? Die Allgemeinhait scheint DAS ja in Ordnung zu finden. Aber ich nicht!
Ich muss keiner anderen Meinung folgen, um zu wissen, was gut für mich ist. Ich muss nicht das glauben, was mir eine Therapeutin einbläut. Ich muss niemandem glauben, der meint, das Beste für mich zu wissen, ohne die Fähigkeit zu besitzen, in mich hineinschauen zu können.
Ich kann selbst für mich entscheiden.
Ich muss in kein Staatssystem eingegliedert werden.
Ich muss in keine Opferrolle gedrückt werden.
Ich bin ich. Ich verletze mich.
Und das ist okay so.
Ich sehe mich weder als „Pro“ noch als „Contra“… am ehesten vielleicht noch „with“ in dieser Beziehung. Vielleicht auch eher innerlich “pro” und äußerlich “with”? Egal...
Wenn ich mich verletze, dann mach ich es, weil ich es möchte. Nicht, weil ich nicht anders kann oder die Klinge wie von Geisterhand in meinen Arm gehüpft ist.
Ich muss oft schmunzeln, wenn ich irgendwo mal wieder lese "...und dann musste ich mich schneiden..." Ich persönlich wurde noch nie dazu gezwungen. Ich habe vielleicht den Drang, vielleicht erscheint es mir auch "richtig" in dem Moment. Aber ich muss doch nicht!
Nein, es ist einfach meine Art mit bestimmten Emotionen und Gedanken umzugehen.
Und ich glaube, wenn ich völlig auf die Gefühle meiner mir nahestehenden Mitmenschen scheißen würde, dann würde ich es sehr viel öfter, geplanter und genüsslicher betreiben.
Doch durch diese mitfühlende Eigenheit geleitet, beschränke ich mich dann doch eher auf ein Minimum. Aber wenn es für mich nötig ist, dann ist es so und dann mach ich es auch gern.
(Nicht, dass das falsch rüber kommt – mein Mann akzeptiert mein Schneiden sehr wohl. Er weiß, objektiv gesehen, dass er nicht daran Schuld ist, nichts dafür und nichts dagegen tun kann, dass ich es aus freien Stücken tue. Doch ich weiß ebenso, dass es ihm doch innerlich weh tut. Auch, wenn er sagt, dass es okay ist. Und ich möchte ihm trotzdem nicht mehr Leid, als nötig, zumuten.)
Ich bin mir darüber im Klaren, dass es mein Körper ist, den ich verletze.
Dass ich die Konsequenzen dieses Handelns tragen muss.
Dass es meine Entscheidung ist, mich zu verletzen.
Und ebenso bin ich mir darüber im Klaren, dass ich nicht den leisesten Anreiz verspüre, es nicht mehr zu tun.
Wozu sollte ich mich also von der allgemein herrschenden Meinungen, ob nun von Fachmenschen oder von anderen Betroffenen in Selbsthilfeforen, leiten lassen? Es als Ziel empfinden, SVV sein zu lassen und lieber ständig alberne Skills anwenden, die einen Dreck helfen und mich dazu noch in der „normalen Umwelt“ völlig lächerlich erscheinen lassen? (Bewerbungsgespräch – ich dissoziiere, oh nein! – ich beginne apathisch an einem Gummi, der um mein Handgelenk gespannt ist, herumzuschnippen… natürlich!)
Wozu diese Mühen, wenn es doch gar nicht das ist, was ich wirklich will? Wäre es denn gesünder, in diesen Momenten eine Zigarette mehr zu rauchen? Oder 1 Bier? Die Allgemeinhait scheint DAS ja in Ordnung zu finden. Aber ich nicht!
Ich muss keiner anderen Meinung folgen, um zu wissen, was gut für mich ist. Ich muss nicht das glauben, was mir eine Therapeutin einbläut. Ich muss niemandem glauben, der meint, das Beste für mich zu wissen, ohne die Fähigkeit zu besitzen, in mich hineinschauen zu können.
Ich kann selbst für mich entscheiden.
Ich muss in kein Staatssystem eingegliedert werden.
Ich muss in keine Opferrolle gedrückt werden.
Ich bin ich. Ich verletze mich.
Und das ist okay so.
Abonnieren
Posts (Atom)